Gebäudeschadstoffe

Keine Entwarnung beim Umgang mit Asbest und anderen Gebäudeschadstoffen im Baubestand

Asbest und andere Gebäudeschadstoffe werden bei der Renovierung, Modernisierung und Instandhaltung von Bestandsgebäuden häufig außer Acht gelassen, was zu einer potentiellen Gefährdung der Gebäudenutzer und unbeteiligter Dritter führen kann.

 

Unsichtbare Gefahr bei Renovierungs-, Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten

Die Renovierungs-, Modernisierungs- und Instandhaltungswelle bei Immobilieneigentümern reißt nicht ab, doch die einst sinnvoll eingesetzten Schadstoffe in der Bausubstanz finden aus vielerlei Gründen wenig Beachtung, was nicht nur gesundheitliche Auswirkungen für die Baubeteiligten und Nutzer haben kann, sondern auch die Kosten für die Baumaßnahme nachträglich in die Höhe schnellen lässt. Daher ist es ratsam bereits bei der Planung von energetischen Sanierungen zu überprüfen, ob man mit asbesthaltigen Baumaterialien (Dacheindeckung oder Fassadenplatten aus Asbestzement, asbesthaltiger Fensterkitt) oder PCB-haltigen Fugenmassen in Berührung kommt.

Auch bei der Modernisierung der Innenräume besteht ein Gefährdungspotential durch asbesthaltige Oberbodenbeläge, die mit asbesthaltigen Klebern auf mineralischen Untergründen befestigt wurden oder Parkettböden, die mit PAK-haltigen Kleber montiert wurden. Das Spektrum der eingesetzten Gebäudeschadstoffe ist bereit und bietet eine Herausforderung bei Arbeiten im Baubestand, die nur mit qualifizierten und zertifizierten Fachbetrieben ausgeführt werden sollten.

 

Sie haben Fragen zum sachgerechten Umgang mit Gebäudeschadstoffen im Baubestand? Dann rufen Sie an, wir beraten Sie gerne über den sachgerechten Umgang mit Schadstoffen in Bestand und die notwendigen Sanierungsmöglichkeiten.